SPAZIERGANG NACH SYRAKUS
„Ein Film über einen der stillen Wegbereiter der Wende“
NDR
Paul Gompitz arbeitet 1982 als Kellner auf einem Ausflugsdampfer an der Ostsee. Zu seinen Lieblingsbüchern zählt seit der Schulzeit Johann Gottfried Seumes Reisebericht „Spaziergang nach Syrakus“. Paul selbst lebt allerdings hinter einer streng bewachten Grenze in der DDR, die legales Ausreisen nahezu unmöglich macht Er will sich jedoch vom Staat nicht vorschreiben lassen, ob er die Welt sehen darf oder nicht. So reift in ihm – mitten im Leben stehend – ein kühner Plan: Er möchte wie Seume damals aus dem Osten Deutschlands bis nach Sizilien reisen – und auch wieder zurück. Um seine Frau Anne nicht zur Mitwisserin seiner als Verbrechen geltenden „Republikflucht“ zu machen und zu gefährden, erzählt er ihr nichts von seinem Plan. Paul lernt segeln, um mit dem Boot von Hiddensee nach Dänemark zu gelangen. Sieben Jahre bereitet er sich auf das lebensgefährliche Abenteuer vor, dann schreibt er Anne einen Brief und steigt ins Boot …
Mit Charly Hübner, Lina Beckmann, Thorsten Merten, Bruno Di Chiara u. a.
Regie: Lars Jessen, DE 2026, 97 Minuten
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Veranstaltungsort
Spielraum Gaspoltshofen
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